30.07.2014

Unternehmen erreichen digital Natives nicht

41,2% der Stellenanzeigen nicht mobil optimiert

Die „digi­tal Nati­ves“, heiß begehrt auf dem Arbeits­markt, zuhau­se in der Welt von Com­pu­ter und Inter­net, kau­fen mit „Mobi­le Devices“ Park­zet­tel, ver­glei­chen Prei­se, Arbei­ten und Chat­ten. Die „Mobi­li­tät“ ist längst Teil des All­tags, Teil der Gesell­schaft gewor­den.

Datenströme bei Digital NatviesLaut „JIM-Stu­die 2013“ grif­fen 92% der Schul­ab­gän­ger 2013 mit Ihrem Han­dy regel­mä­ßig auf das Inter­net zu. Die­se jun­ge Grup­pe der „digi­tal Nati­ves“ hat inzwi­schen das zwei­te Stu­di­en­se­mes­ter hin­ter sich gebracht, die mobi­le Inter­net­nut­zung hat sich aus­ge­prägt. Es ist daher selbst­ver­ständ­li­ch, dass auch mobil auf Job­su­che gegan­gen wird, über Soci­al Media, Stel­len­an­zei­gen und die Unter­neh­mens­sei­ten selbst.

Doch gera­de bei Stel­len­an­zei­gen besteht noch brei­ter Auf­hol­be­darf. Laut der Stu­die „Recruit­ing­Trends 2014“ haben 41,2% der Unter­neh­men ihre Online-Stel­len­an­zei­gen nicht für mobi­le Gerä­te opti­miert und dies auch nicht vor. Bei funk­ti­ons­ähn­li­chen Smart­pho­ne-Apps zur Unter­neh­mens­in­ter­nen Job­su­che haben sich sogar 62,5% der Unter­neh­men gegen eine Ver­bes­se­rung der mobi­len Nut­zung Ihrer Stel­len­an­zei­gen ent­schie­den.

2013 gin­gen immer­hin bereits 66,4% der befrag­ten Unter­neh­men davon aus, dass die Nut­zung mobi­ler End­ge­rä­te einen gro­ßen Ein­fluss auf die Rekru­tie­rung haben wer­de (vgl. 2011 mit 47,1%). Unei­nig ist man sich jedoch, ob Job­kan­di­da­ten in Zukunft über mobi­le Gerä­te sich auch bewer­ben wer­den. 48,6% gehen davon aus, die „grö­ße­re Hälf­te“ ist nicht die­ser Mei­nung. Dar­aus kann man schlie­ßen das der Ent­täu­schung der Nut­zer bei der mobi­len Recher­che kei­ne all­zu gro­ße Bedeu­tung zuge­stan­den wird, weil man davon aus­geht das die­se sich nicht mobil bewer­ben.

Hier zei­gen die Unter­neh­men wenig Talent im Umgang mit einer kri­ti­schen Ziel­grup­pe . Wenn 92% der digi­tal Nati­ves mobil sur­fen und die Web­site nicht im res­pon­sive Web­de­si­gn erstellt ist, man­gelt es am Ver­ständ­nis für die Ziel­grup­pe. Die­se trifft eine Ent­schei­dung für oder gegen ein Unter­neh­men auch auf Basis der tech­no­lo­gi­schen Kom­pe­tenz und da zählt oft der ers­te Ein­druck.

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