14.07.2014

Strategisches Content Marketing

Personas, Typografie der Zielgruppen im B2B

Wie kann man im B2B Ziel­grup­pen defi­nie­ren, ihre Bedürf­nis­se klar for­mu­lie­ren und in Grup­pen ein­tei­len? Eine Fra­ge, die jeden Wer­ber beschäf­tigt. Denn nur wer dies tut, kann auch hin­ter­her mes­sen, wie erfolg­reich die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Kun­den ist. Die Anzahl der Sei­ten­auf­ru­fe zu ken­nen ist sicher pri­ma, am Ende des Tages zählt aber nur die Con­ver­si­on, die Anzahl der Nut­zer, die Kon­takt auf­neh­men, ein Anfra­ge schi­cken, Down­loads vor­neh­men und irgend­wann vom Lead zum Kun­den wer­den.

Es gibt den Ansatz, Ziel­grup­pen in Per­so­nas zu glie­dern. Zunächst sind detail­lier­te Schil­de­run­gen, sozio­de­mo­gra­fi­sche Daten wie Geschlecht, Alter aber auch Schil­de­run­gen der Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten sinn­voll. Im B2B kön­nen selbst­ver­ständ­li­ch auch Daten bei einer Online Befra­gung erho­ben wer­den. Neh­men wir ein Bei­spiel aus dem Werk­zeug­bau für Kunst­stoffspritz­guss. Wen möch­te das Unter­neh­men anspre­chen? Im Bei­spiel die End­schei­der eines Kunst­stoffspritz­guss- Unter­neh­mens, den Geschäfts­füh­rer und den tech­ni­schen Betriebs­lei­ter, als Ent­schei­dungs­be­ein­flus­ser den Maschi­nen­füh­rer. Weil es so schön pla­ka­tiv ist, neh­men wir den Maschi­nen­füh­rer und bil­den eine Per­so­na:

Manfred_kleinMan­fred, 48 Jah­re, ver­hei­ra­tet, zwei Kin­der. Ein eher rus­ti­ka­ler, unter­setz­ter Typ mit Bauch, trägt Jeans und karier­te Hem­den. Bier­trin­ker. Sei­ne beruf­li­che Ein­stel­lung: Die Maschine muss lau­fen, bloß kei­nen Ärger, Son­der­wün­sche und Pro­ble­me kann er nicht lei­den. Er ist nur bereit Über­stun­den zu leis­ten, weil er sich eine Har­ley David­son kau­fen möch­te. Er nutzt das Inter­net 1-2 Std. täg­li­ch für pri­va­te Belan­ge und beruf­li­ches. Sei­ne Arbeits­ein­stel­lung und Grund­hal­tung ist eher kon­ser­va­tiv, poli­ti­sch eher links­li­be­ral.

Wenn Sie sich das durch­le­sen, wer­den Sie eine sei­ner Kern­in­ter­es­sen, sei­ner tiefs­ten Bedürf­nis­se, leicht fest­stel­len: Er wünscht sich Sicher­heit im täg­li­chen Betrieb!

Argu­men­te für Ihr Ange­bot sind hier „Qua­li­tät im Werk­zeug­bau und Qua­li­tät in der Kun­den­be­treu­ung, Qua­li­tät in der Pla­nung vor Pro­duk­ti­ons­be­ginn des Werk­zeu­ges und im Ser­vice“. Prak­ti­scher­wei­se gilt dies, als eines der Argu­men­te für Ihr Unter­neh­men, auch für die Ziel­grup­pe Geschäfts­lei­tung, Betriebs­lei­tung.

Um die­se Bot­schaft bei der Ziel­grup­pe „Maschi­nen­füh­rer“ unter zu brin­gen, brau­chen Sie nun Con­tent auf Ihrer Web­site. der gen­au das trans­por­tiert: Berich­te vom inter­nen Qua­li­täts­ma­nage­ment im Engi­nee­ring, vom Ein­kauf, der Mate­ri­al­prü­fung, QM im Pro­duk­ti­ons­pro­zess bis hin zur Ruf­be­reit­schaft der Ser­vice­mann­schaft. Eine mög­li­che Maß­nah­me sind hier Videos auf Ihrer Web­site, die gen­au das the­ma­ti­sie­ren.

Wenn Sie Per­so­nas defi­nie­ren, kön­nen Sie die­sen hand­fes­te (sicher auch bes­se­re) Argu­men­te bie­ten. Sie wer­den Ide­en haben, um gen­au die­sen Per­so­nen­kreis auf die Web­site zu locken und Sie dort durch immer neue Inhal­te und Aktio­nen an Ihr Unter­neh­men zu bin­den.

Stra­te­gi­sches Con­tent Mar­ke­ting ist somit nichts ande­res als Ziel­grup­pen zu beschrei­ben und die­se inhalt­li­ch zu adres­sie­ren.
Unser Web­fund­stück dazu: http://onlinemarketing.de/news/personas-das-who-is-who-deiner-content-strategie

Ger­ne bera­ten wir auch Ihr Unter­neh­men zum The­ma Con­tent­mar­ke­ting

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