12.09.2014

Quo vadis dmexco?

Web­mar­ke­ting platzt aus allen Näh­ten

Indus­trie 4.0, der Wan­del, der Trans­fer von Pro­zes­sen in der Wirt­schaft und noch viel wich­ti­ger der Angriff der Soft­ware­in­dus­trie auf ange­stamm­te Geschäfts­fel­der in der Welt der Din­ge; “Soft­ware eats the World”, auch in Mar­ke­ting und Wer­bung, Big Data, Auto­ma­ti­sie­rung der Ziel­grup­pen­ana­ly­se, beha­vior Tracking und die kom­plet­te Auto­ma­ti­on von Kam­pa­gnen; das hoff­nungs­lo­se hin­ter­her­hin­ken des Gesetz­ge­bers, das alles sind The­men die unse­re Gesell­schaft extrem ver­än­dern, kul­tu­rell Gewach­se­nes auf den Kopf stel­len.

So sieht es die Bran­che im Web­mar­ke­ting und das ist auch der Grund, war­um die Besu­cher der dmex­co 2014 wohl die­ses Jahr deut­li­che Kri­tik üben muss­ten: 807 Aus­stel­ler und 470 Spea­ker, wohl ein­deu­tig zu viel für zwei Tage, eine Über­for­de­rung der fast 32.000 Mes­se­be­su­cher und vor allem eine gewal­ti­ge Men­ge an inter­es­san­ten Semi­na­ren und Vor­trä­gen, die meist Eines gemein hat­ten: wer nicht 45 Minu­ten vor­her da war, konn­te nicht Teil­neh­men - trotz gro­ßer Säle mit über 100 Plät­zen. Nächs­tes Jahr muss das grund­le­gend anders wer­den und so laut die Kri­tik allent­hal­ben geäu­ßert wur­de, kann man hof­fen, dass es ange­kom­men ist.

Zu wenig Platz für Interessenten
Soci­al Media- die Digi­ta­li­sie­rung schlägt um sich (BVDW)

Inter­es­sant war es zu sehen, das vie­les, von dem man seit geraum­er Zeit redet, tat­säch­li­ch auf die Stra­ße kommt: bei Big Data wird nicht mehr über das Sam­meln dis­ku­tiert, jetzt geht’s um Daten­in­ter­pre­ta­ti­on, das Umset­zen und die PS auf die Stra­ße zu brin­gen. Allent­hal­ben wer­den die Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren im Unter­neh­men the­ma­ti­siert, denn tech­no­lo­gi­sch hat „Big Data“ die Daten­si­los längst geknackt. Nun muss es den Unter­neh­men gelin­gen, der Ent­wick­lung zu fol­gen. Das ist die gro­ße Her­aus­for­de­rung: der Trans­fer des Unter­neh­mens in die digi­ta­li­sier­te Wirt­schaft- der Men­sch und sei­ne Orga­ni­sa­ti­ons­for­men rennt atem­los der Ent­wick­lung hin­ter­her. Ob Groß­un­ter­neh­men oder Mit­tel­stand: ein kul­tu­rel­ler Bruch zwi­schen älte­ren Mit­ar­bei­tern und “digi­tal nati­ves” über­for­dert die Augu­ren der Tech­no­lo­gie zuneh­mend. Sie könn­ten ja, wenn Sie nur dürf­ten und wenn alle mit­ma­chen wür­den. Es wird deut­li­ch, das hier nur mit neu­tra­len Media­to­ren mehr Tem­po in die Ent­wick­lung kommt. Es blei­ben nicht 2 Jah­re um mit der Trans­for­ma­ti­on in die digi­ta­le Indus­trie zu begin­nen- in 2 Jah­ren muss das erle­digt sein. Wer jetzt die Zeit ver­passt wird in 5 Jah­re in einem Atem­zug mit dem Ver­sand­un­ter­neh­men Quel­le genannt wer­den. Falls sich dann noch jemand dar­an erin­nert.

 

Kontaktieren Sie uns!


captcha

0800 321 2008 (kostenfrei!)

Kommentieren