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  • Thomas Hartmann

Online Video Werbemarkt wächst weltweit um 18% pro Jahr......

aber die Agenturen in Deutschland haben kaum etwas davon


Was die Internet Infrastruktur angeht, steht Deutschland aktuell auf Platz 31 weltweit, direkt hinter Panama. In der mobilen Internetanbindung belegt Deutschland Platz 45. Das dringend Handlungsbedarf besteht, ist seit 2009 bekannt, aber außer immer neuen Ankündigungen ist nicht wirklich Änderung in Sicht. Auch die aktuellen Versprechungen bis 2025 werden keine umfassende Verbesserung bringen. Hoch und lang lebe die Kupferleitung, Vectoring wird es richten. So lange das Thema Online Infrastruktur so verfolgt wird, wird es wieder nichts mit der Gigabyteperformance. Das hat Folgen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands- auch in der Werbebranche.


Die Sanduhr auf dem Bildschirm in Deutschland

Im globalen Durchschnitt wird ein Onlinekonsument im Jahre 2021 etwa 100 Minuten Videoinhalte im Internet betrachten. In Deutschland werden das nur 44 Minuten sein, also nicht einmal die Hälfte.







2021 wird der Online Video Werbemarkt bereits etwa ein Drittel des TV Werbemarktes betragen. Dabei ist natürlich die weiter steigende Nutzung der Online TV Angebote ein wichtiger Faktor, aber auch die mobile Nutzung von Videoangeboten. Für Onlineagenturen bedeuten Wachstumsraten des Online Video Werbemarktes von etwa 18% pro Jahr. Das sind weltweit gute, wirtschaftliche Perspektiven. Was den Consumer- und damit den Massenmarkt angeht, werden Agenturen in Deutschland davon kaum partizipieren.


Durch die Versäumnisse der Vergangenheit wird die Verbreitung der Online- oder IP-TV Angebote ausgebremst, das öffentlich- rechtliche Fernsehen erhält eine zusätzliche Überlebensgarantie für einige Jahre. Wenn man bedenkt dass die aktuelle „Generation Z“ das Fernsehen überhaupt gar nicht nutzt, wirklich nie, sich ausschließlich im Internet informiert, dann zeigt sich erneut ein tiefer Graben der Bewahrer, der alten Generation, die es nicht weiß oder es nicht wissen will, wo und wie die Gegenwart in Form der aktuellen Generation stattfindet.


Wir beobachten die Situation und ärgern uns darüber, sind allerdings kaum davon betroffen. Im Business to Business Werbemarkt wird mit Brand-Channels auf YouTube, Dailymotion und Vimeo mehr informiert als geworben und wenn geworben wird, dann mit Pre-Roll Ads auf YouTube, mit Videos vor, zwischen oder nach einem vom Nutzer ausgewählten Inhalt.

Gleiches gilt für Video in der Verbreitung als Display- Ad. Da wird Information ausgeliefert in dem Moment, in dem ein Interessent danach sucht, über Keywords wie bei den Textanzeigen in Google. Im Gegensatz zu Online TV müssen bei YouTube nur 3-5 Minuten Video gestreamt werden, das geht auch mit dem Netz in Deutschland.


YouTube ist der Informationskanal der aktuellen Generation Z und damit ist B2B Kommunikation am Puls der Zeit und hat alle Möglichkeiten zum Beispiel erfolgreich neue Mitarbeiter zu finden. Das ganz nebenbei zu einem Zehntel der Kosten einer Zeitungsanzeige, von Fernsehen ganz zu schweigen.


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