05.06.2014

Kolibri unter der Lupe

Die Beutung des Google-Updates für Suchmaschinenoptimierung

Kolibri

Das Hum­ming­bird Update von Goo­gle ist das wohl größ­te Update seit 2001 im Algo­rith­mus der belieb­ten Such­ma­schine und bringt eine wich­ti­ge Ver­än­de­rung für SEO (Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung) mit sich.

Zwar such­te die Such­ma­schine bis jetzt mit dem Such­wort über­ein­stim­men­de Ter­mi­ni und gän­gi­ge Syn­ony­me, jedoch war Goo­gle nicht in der Lage, den wirk­li­chen Sinn hin­ter Such­an­fra­gen wie „Wo ist das nächs­te Restau­rant“ zu inter­pre­tie­ren. Mit Hil­fe des Hum­ming­bird-Updates schlägt Goo­gle nun den Weg der sach­li­chen Inhalts­ana­ly­se und Text­in­ter­pre­ta­ti­on ein, Text wird also inhalt­li­ch ver­stan­den, die Fra­ge nach dem nächs­ten Restau­rant kann beant­wor­tet wer­den. Mit Hum­ming­bird reagiert Goo­gle auch auf den Trend zum mobi­len End­ge­rät denn im Zusam­men­spiel mit der Voice-Sear­ch von Smart­pho­ne-Nut­zern wird hier eine tat­säch­li­che, dia­lo­gori­en­tier­te Suche mög­li­ch.

Doch nicht nur der Inhalt der Such­an­fra­ge kann bes­ser ver­stan­den wer­den, auch die Inhalts­aus­sa­ge von Web­sei­ten ist für Goo­gle nun erfass­bar und nicht mehr nur eine rei­ne Samm­lung von Key­words. Für Web­sei­ten könn­te dies zur Fol­ge haben, dass zusam­men­hangs­lo­se und inhalts­freie Tex­te trotz hoher Key­word-Dich­te im Ran­king zurück­fal­len und womög­li­ch sogar gezielt für ihre Inhalts­lo­sig­keit bestraft wer­den.

War die seman­ti­sche Suche und die Berück­sich­ti­gung und Gewich­tung von Syn­ony­men schon mehr als nur ein Daten­bank­ab­gleich, sorgt das Koli­bri Update und das nach­emp­fin­den des mensch­li­chen Text­ver­ständ­nis­ses der Such­ma­schine für einen leich­ten Hauch  „künst­li­cher Intel­li­genz“. Es ist der Weg hin zu einer vir­tu­el­len Per­sön­lich­keit, die eine gewis­se Erwar­tungs­hal­tung an Web­sei­ten­in­hal­te hat, Kern­aus­sa­gen erkennt und die­se bewer­tet, mit der man dia­lo­gori­en­tiert reden kann.

So wird der lan­ge ange­mahn­te und von vie­len Unter­neh­men nicht wirk­li­ch ernst­ge­nom­me­ne Grund­satz „Con­tent is king“ in Zukunft zur (Über)- Lebens­ver­si­che­rung im Web. Das heißt schwe­re Zei­ten für Web­sites mit einer sinn­lo­sen Anein­an­der­rei­hung von Mar­ke­ting Buzz Words, für Wer­be­tex­te ohne Infor­ma­ti­ons­ge­halt. Für unse­re Arbeit als Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer bedeu­tet dies kei­ne Ände­rung, da wir seit jeher auf hohe Qua­li­tät der Onsite-Tex­te ach­ten und die­se Leis­tung für unse­re Kun­den eben­falls erbrin­gen.

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