08.04.2013

Google+ unbeliebt bei Nutzern und Datenschutz

Als Rankingfaktor im SEO trotzdem wichtig

Google+ unbeliebt bei Nutzern Wie wir in dem Arti­kel „Ich woll­te doch nur Video!“ im Okto­ber 2012 berich­te­ten, ver­sucht Goo­gle sys­te­ma­ti­sch, die Kon­ten sei­ner ver­schie­de­ner Diens­te mit­tels Goo­gle+ zusam­men zufüh­ren und Nut­zer­da­ten zu sam­meln. Es kann kei­ne Neu­an­mel­dung zu einem Goo­gle-Dienst mehr getä­tigt wer­den, ohne dabei gleich­zei­tig ein Goo­gle+ Kon­to zu eröff­nen. Die­se Pra­xis bescher­te Goo­gle mas­si­ven Ärger mit den Daten­schüt­zern in Deutsch­land.  Die so ent­stan­de­nen Kar­tei­lei­chen in Goo­gle+ trie­ben die Nut­zer­zah­len künst­li­ch in die Höhe. Wir haben den Anteil an inak­ti­ven Nut­zern bei Goo­gle+ im Okto­ber auf 80% geschätzt.

Die aktu­el­le Stu­die zu Ran­king Fak­to­ren von Search­metrics belegt nun die Ver­mu­tung mit kon­kre­ten Zah­len: von den inzwi­schen rund 500 Mil­lio­nen Goo­gle+ Nut­zern waren bis­her ledig­li­ch 25% ein­mal auf Goo­gle+ aktiv. Ver­gli­chen dazu ver­zeich­net Face­book seit dem Laun­ch von Goo­gle+ mit 32,5 Mil­li­ar­den Likes oder Shares 81-mal so vie­le Aktio­nen wie Goo­gle+ und weist eine Nut­zer­ak­ti­vi­tät von 66% aus.
Goo­gle nutzt jedoch sei­ne markt­do­mi­nan­te Posi­ti­on, denn die Such­ma­schine hat längst damit begon­nen, Web­sei­ten, die mit einem Goo­gle+ Accounts ver­knüpft sind, bes­ser zu indi­zie­ren. Wäh­rend Domain­na­me, Textin­halt oder Metain­for­ma­tio­nen in Rela­ti­on an Ein­fluss ver­lie­ren, haben Akti­vi­tä­ten auf Goo­gle+ als Ele­ment der sozia­len Inter­ak­ti­on einen wach­sen­den Ein­fluss auf die Ran­king-Posi­ti­on einer Web­site.

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