21.07.2014

Content Marketing verstehen ist überlebenswichtig

Warum haben B-to-B Unternehmen so große Probleme damit?

Ein inter­es­san­ter Arti­kel hat es auch bei uns wie­der zum The­ma gemacht: war­um haben so vie­le B2B Unter­neh­men mas­si­ve Pro­ble­me beim The­ma Con­tent Mar­ke­ting? Man will ja, hat Bud­get und Zustän­dig­kei­ten geklärt und ist flei­ßig am Con­tent erstel­len, doch der Erfolg in Form von stei­gen­den Besu­cher­zah­len und Kun­den­an­fra­gen will sich nicht so recht ein­stel­len. Hier hat die For­res­ter Stu­die wohl ein Pro­blem ans Licht gebracht: Inhal­te wer­den haupt­säch­li­ch von Pro­dukt­de­si­gn, Mar­ke­ting und Ver­triebs­ab­tei­lun­gen gestellt. Eine rein von der Innen­sicht eines Unter­neh­mens gesteu­er­te Con­tent Stra­te­gie ist die Fol­ge. Berich­te über Pro­duk­te und deren Fea­tures und Beson­der­hei­ten sind jedoch als Con­tent Mar­ke­ting nichts ande­res als klas­si­sche Wer­bung oder Pres­se­ar­beit 1:1 auf das Inter­net über­tra­gen.

Ein böser Feh­ler im Medi­en­ver­ständ­nis, denn das Inter­net funk­tio­niert völ­lig anders. Alle klas­si­schen Medi­en sen­den (push) im Inter­net, suchen Kun­den (pull) und so ist Con­tent Mar­ke­ting dar­auf ange­wie­sen Inhal­te zu lie­fern, die dem Kun­den­in­ter­es­se ent­spre­chen. Es gilt her­aus zu fin­den, wel­che das sein könn­ten. Rele­van­ter Con­tent zieht Besu­cher an, zusätz­li­ch zur Web­site auch über Soci­al Media, Video, Blogs, Online PR (dezen­tra­le Stra­te­gie). Inter­es­sen­ten wer­den auf die Web­site des Unter­neh­mens geführt und dort dann durch ähn­li­ch attrak­ti­ve Inhal­te gehal­ten. Ein enthu­si­as­ti­sches Eigen­lob der Pro­duk­te eines Unter­neh­mens lockt heu­te kei­nen Hund mehr hin­term Ofen her­vor- das kann als Stra­te­gie im Con­tent Mar­ke­ting nicht funk­tio­nie­ren.

Es geht also dar­um, einen inhalt­li­chen Ansatz zu defi­nie­ren. Es geht um die Art, den Schreib­stil von Allem, was geschrie­ben, oder als Video prä­sen­tiert wird und hier gibt es nur  zwei Regeln zu beach­ten:

  1. Wer sucht, hat Fra­gen. Con­tent muss Ant­wort geben.
  2. Inhal­te wer­den vom Kun­den defi­niert und nicht vom Unter­neh­men.

Gen­au hier spielt sicher auch die Angst der Unter­neh­men vom Macht- und Kon­troll­ver­lust über die Infor­ma­ti­on im Web 2.0 eine Rol­le und begüns­tigt den Ver­su­ch, alte Rezep­te 1:1 auf „neue“ Medi­en zu über­tra­gen. Wer sich die­ser Pro­ble­ma­tik nicht stellt und für das Unter­neh­men einen Aus­weg fin­det, wird kei­nen Erfolg haben.

Das Web­fund­stück dazu

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