20.10.2014

Das wesentliche beim Video-Marketing

Der Film gibt den Ton an

Video-Mar­ke­ting ist ein mäch­ti­ges Mar­ke­ting-Instru­ment. Als Inhalt im Inter­net ist Video die schärfs­te Klin­ge und die will rich­tig geführt wer­den, um ent­spre­chen­de Resul­ta­te zu erzie­len.

In ihrem Arti­kel „Video-Mar­ke­ting: 8 Din­ge, die du bei dei­ner nächs­ten Kam­pa­gne beach­ten soll­test“ beleuch­tet t3n-Auto­rin Mela­nie Peter­sen die wich­tigs­ten Punk­te, die beim Video-Mar­ke­ting auf jeden Fall berück­sich­tigt wer­den soll­ten.

Dreh am Set
Am Set: pro­fes­sio­nel­le Video­pro­duk­tio­nen sind ihr Geld wert

Warum Video?

Direkt zum Beginn betont die Auto­rin: Video ist mäch­tig, macht aber nicht immer Sinn. Ren­tiert es sich für den Betrach­ter, das Video anzu­se­hen? Tex­te kön­nen schnel­ler erfasst wer­den, gera­ten aber auch schnel­ler in Ver­ges­sen­heit. Video benö­tigt län­ger für die Infor­ma­ti­ons­ver­mitt­lung, die Mes­sa­ge bleibt aber auch wesent­li­ch län­ger im Kopf. Sobald es um die Ver­mitt­lung eines hoch­wer­ti­gen, infor­ma­ti­ven Inhalts zu Pro­duk­ten oder Lösun­gen geht, und das ist häu­fig der Fall im Bereich B-to-B, ist der Ein­satz von Video sinn­voll.

Aufwand und Stil

Natür­li­ch spielt die Qua­li­tät des Videos eine ent­schei­den­de Rol­le. Zwar kann eine gut ein­ge­setz­te Kame­ra­füh­rung im Sti­le des „found-foo­ta­ge“ (=gefun­de­nes Film­ma­te­ri­al, Prot­ago­nist führt die Kame­ra, s.a. Wiki­pe­dia) den Betrach­ter emo­tio­nal sehr stark in das Gesche­hen hin­ein zie­hen und bin­den, doch gera­de bei Pro­dukt-, Image- und Unter­neh­mens­fil­men kann dies schnell miss­ver­stan­den und als „bil­lig“ inter­pre­tiert wer­den. „Auch wenn kris­se­li­ge Kat­zen­vi­deos“ Ande­res sug­ge­rie­ren, rät Peter­sen dazu, bereits in die Pro­duk­ti­on der Videos ent­spre­chen­den Auf­wand an Tech­nik und Finan­zen zu inves­tie­ren. Kla­re Bil­der, die auch im Voll­bild auf groß­for­ma­ti­gen Bild­schir­men eine gute Qua­li­tät erge­ben, sind von Nöten und wer­den erwar­tet.

Der Inhalt ist ausschlaggebend

Video-Mar­ke­ting umfasst mehr als schö­ne Bil­der und sanf­te Kame­ra­fahr­ten. Wie im her­kömm­li­chen Mar­ke­ting auch müs­sen Sach­ver­hal­te erklärt, Argu­men­te ver­kauft und Lösun­gen prä­sen­tiert wer­den, ein – nen­nen wir es Span­nungs­bo­gen – muss erzeugt und zu Guns­ten des Ver­käu­fers genutzt wer­den.

Für den maxi­ma­len Erfolg bie­tet es sich an, die Videos einem mög­lichst brei­ten Publi­kum – also auf mög­lichst vie­len Platt­for­men – zugäng­li­ch zu machen. Als mög­li­che Platt­for­men wer­den hier YouTube, Face­book, Vimeo, MyVi­deo, Clip­fish und Dai­ly­Mo­ti­on genannt.Wir möch­ten an die­ser Stel­le dar­auf hin­wei­sen, dass Clip­fish nicht län­ger den Upload von Videos ermög­licht, anstel­le des­sen dür­fen aller­dings noch Busi­ness­world und Kewe­go in die Lis­te auf­ge­nom­men wer­den.

Wich­tig ist hier­bei, dass für Titel, Descrip­ti­on und sons­ti­ge Tex­te die Begriff­lich­kei­ten und Aus­drü­cke der Ziel­grup­pe ver­wen­det wer­den. Die am meis­ten ver­wen­de­ten und am bes­ten pas­sen­den Ter­mi­ni kön­nen über diver­se Tools ermit­telt wer­den.

Ursprüng­li­ch ent­wi­ckelt, um Gehör­lo­se zu errei­chen, bie­tet YouTube das soge­nann­te Tran­skript: „eine Ver­schrift­li­chung des im Videos Gesag­ten“. So kön­nen auch Gehör­lo­se den Inhalt des Videos erfas­sen. Doch ein ent­schei­den­der, für Video-Mar­ke­ting wesent­li­ch rele­van­te­rer Aspekt ist die Tat­sa­che, dass Such­ma­schi­nen das Tran­skript eben­falls aus­le­sen kön­nen. Es ermög­licht dem Mar­ke­ting somit, einen beacht­li­chen Ran­king-Vor­teil gegen­über Kon­kur­renz­vi­deos zu errei­chen.

Jedem Film sein Cover

Noch bevor das Video gestar­tet wur­de, ent­schei­det der ers­te Ein­druck des Vor­schau­bilds über Erfolg oder Miss­er­folg des Videos. Peter­sen betont die Wich­tig­keit des pas­sen­den Thumb­nails, das auf kei­nen Fall ein zufäl­lig aus­ge­wähl­tes Stand­bild aus dem Video sein soll­te. Häu­fig zei­gen die auto­ma­ti­sch gene­rier­ten Thumb­nails Situa­tio­nen, in denen alle Betei­li­gen beson­ders unvor­teil­haf­te Gesichts­zü­ge prä­sen­tie­ren. Thumb­nails soll­ten daher extra gestal­tet wer­den, um dem poten­zi­el­len Betrach­ter das Video schmack­haft zu machen. Beson­ders in sozia­len Netz­wer­ken, nach­dem das Video geteilt wur­de, ist das Vor­schau­bild maß­geb­li­ch dafür ver­ant­wort­li­ch, ob das Video ange­se­hen oder igno­riert wird.

Fazit für Marketing und Kommunikation

Aus eige­ner Erfah­rung wis­sen wir, dass im Video Mar­ke­ting Con­ver­si­on Rates (Video betrachtet/auf Web­site gewech­selt) von über 10% erreich­bar erreich­bar sind. Ob Pro­dukt­prä­sen­ta­ti­on, Betriebs­an­lei­tun­gen in Form von Video-Tuto­ri­als oder die Dar­stel­lung einer Kom­plett­lö­sung: das Beson­de­re an die­ser erreich­ten Auf­merk­sam­keit ist, dass sie beim Video-Mar­ke­ting als wesent­li­ch inten­si­ve­r­es Erleb­nis statt­fin­det und nicht nur – wie her­kömm­li­che Medi­en – ein Sin­nes­or­gan der Ziel­grup­pe reizt. Es ent­steht eine emo­tio­na­le Anspra­che, die – und das ist das Ziel – eine ein­deu­ti­ge Spur vom Video zum Unter­neh­men hin­ter­lässt.

Kontaktieren Sie uns!


captcha

0800 321 2008 (kostenfrei!)

Kommentieren