"Wir werden Echtzeitmarketing lernen- oder untergehen"

Dies ist ein Zitat des Spiegel online von Michael Schröder, einem der Organisatoren des 37. deutschen Marketingtages.

Seiner Meinung nach war die Veranstaltung vom Wehklagen der Branche über ihre Krise geprägt. Schrumpfende Etats, Inflation der Werbeträger, Zielgruppen auf der Flucht- die Krise ist hausgemacht und besteht zum größten Teil aus der Weigerung der Werbeagenturen sich von Gewohntem zu lösen. Agenturen möchten weiterhin lieber schöne große Mediaetats bekommen, anstatt die Möglichkeiten der online Kommunikation konsequent zu nutzen. Die Werbewirkung, vor allem aber das Budget der Unternehmen bleibt dabei auf der Stecke. Von push zu pull fordern nun auch immer mehr Kunden. Endlich 1:1 mit der Zielgruppe im Kontakt sein und zwar dann und dort wo gerade Interesse herrscht.
Im Artikel wird das Ende der Ära der klassischen Werbeagenturen prophezeit, dem kleinen, wendigen und engagiertem Nischenanbieter im Internetmarketing im Web 2.0 wird die Zukunft gehören. Das freut uns und die Daten der aktuellen Kampagnen im Video Marketing belegen, dass es so eintreffen wird:
Nach nicht einmal ganz 4 Wochen einer Video Marketing Kampagne 3655 Videobetrachtungen in der Zielgruppe, das sind mehr als 80 Stunden Medialeistung. Dazu Treffer auf Seite 1 bei Google, absolute Dominanz bei der Videosearch von Google. Mediakosten: keine. Laufzeit: unbegrenzt. Das Thema? „Warehouse picking systems" Lupenreine B-2-B Kommunikation in der Logistikautomatisierung. Das gibt es zu einem Budget das deutlich unter einer einzigen Anzeigenschaltung in einer Fachzeitschrift liegt- noch Fragen?

 

Hier das Interview auf Spiegel online

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,657867,00.html